
Anastasias Bistro

Eine schicksalhafte Begegnung

Der neue Starschnitt - ach nee, das ist ja Freddy Quinn!

Düstere Pläne werden geschmiedet

Zwei verwandte Seenen?
Hintergrundinfo
Das BerlinerZentralTheater ist immer für eine Überraschung gut.
Nachdem die Gruppe bis 2007 (noch als „Trommeltheater“) immer wieder neue und spannende Rückblicke auf Stoffe des klassischen Theatererbes geworfen hatte, und literarische „Schwergewichte“ wie Cervantes, Shakespeare, Schiller und Goethe zu ihren bevorzugten Autoren gehörten, nahm sie sich bei "Pension Schöller" eines sehr leichten heiteren Stoffes an.
Der mittlerweile auch schon fast als „klassisch“ zu bezeichnende Schwank „Pension Schöller“ von Carl Laufs, nach einer Idee von Wilhelm Jacobi, wurde im Oktober 1890 im Berliner Wallner-Theater uraufgeführt und gehört seitdem zu den unsterblichen Stücken seines Genres.
Die Spielfassung des BZT orientierte sich an der Originalvorlage der Uraufführung und wurde nur behutsam den Möglichkeiten der Gruppe entsprechend verändert (Bearbeitung: Ulrich Radoy). Eine Konsequenz daraus war beispielsweise die Verlegung der Spielhandlung aus der Gründerzeitepoche in die 60er Jahre des
20. Jahrhunderts. Handlungsorte sind das ehemalige West-Berlin und ein Dorf in der rheinischen Provinz.
Der Plot: Ein Landwirt aus einer entlegenen Gegend in Westdeutschland erlebt das aufregende Großstadtleben Berlins und möchte als Krönung seiner Erlebnisse einer Abendgesellschaft in einer modernen Heilanstalt für Geisteskranke beiwohnen. Sein Neffe, der sich von ihm finanzielle Unterstützung für sein frisch gegründetes Geschäft verspricht, führt ihn mangels anderer Gelegenheit stattdessen in eine ganz normale Pension. Der Onkel sieht nun „durch die Brille des Vorurteils“ alle Bewohner der Pension als „Verrückte“ an und widerspricht niemandem.
Das hat Konsequenzen…
Das Stück lebt von großer Situationskomik, den skurrilen Figuren und witzigen Dialogen. Natürlich klärt sich am Ende alles auf und es gibt ein Happy End mit dazugehörigem Liebesglück.