Aktuelle Inszenierung
Goethe
„FAUST – der Tragödie Zweiter Teil“
In einer Inszenierung des BerlinerZentralTheaters, 2010
Ein bankrotter Staat, der sich bereitwillig mit einer Inflation zu retten versucht, Folgen eines Krieges, der neben dem offiziellen Anlass seine sehr speziellen Gründe hatte, gescheiterte Immigration von Kriegsflüchtlingen, unschuldige Opfer eines ungesteuerten Fortschrittswahns – Themen, die man eigentlich in einem Stück moderner Dramatik vermutet und stattdessen ganz unvermutet in einem ganz alten Stück findet. „Faust II“ von Goethe ist das wohl bekannteste und zugleich unbekannteste Werk der Deutschen Klassik. Alle wissen von seiner Existenz, kaum jemand kennt es. Faust als Stück wie auch als Figur im Spannungsverhältnis zwischen Identitätssuche und Verführbarkeit ist die Herausforderung der sich das BZT in seiner neuen Arbeit annimmt. Dabei versucht das Ensemble seiner Art der modernen Klassikerinterpretation treu zu bleiben: Spannendes Theater zu machen ohne in langweilig hohles Pathos einerseits und ohne in „moderne“ Regietheatermanieriertheiten andererseits zu verfallen.
Regie: Ulrich Radoy
Musik: Thomas Naumann
Ausstattung: Hanka Vehabovic / Hartmut Kohn
Premiere: 25. September 2010 um 19 Uhr im KREATIVHAUS, Fischerinsel 3, 10179 Berlin
Weitere Vorstellungen: 10.10., 16.10., 23.10., 6.11., 3.12., 4.12., 10.12. und 11.12. (letzte Chance!)
Jeweils um 19 Uhr im KREATIVHAUS, Fischerinsel 3, 10179 Berlin
Karten: 7.- / ermäßigt 5.- Euro, Vorbestellungen: 030 – 23 80 91 - 3




20 Jahre Mauerfall – 10 Jahre BerlinerZentralTheater!
Letzte Inszenierung: „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ von Thomas Brussig
Bühnenfassung für das BerlinerZentralTheater: Ulrich Radoy
Regie: Ulrich Radoy, Musikalische Leitung: Thomas Naumann
Dekoration: Hartmut Kohn / Hanka Vehabovic

Videotrailer
Info und weitere Fotos hier


Vorletzte Inszenierung: „Pension Schöller“
Die Pension Schöller schloß am 5.12.2008 nach 15 Vorstellungen ihre Pforten, alle Verrückten wurden als normal enttarnt und in die Freiheit entlassen. Wir bedanken uns bei 640 Zuschauern, die für uns bangten, lachten und klatschten.
Alle verrückt - außer Frau Plauschke? Fotos